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Die Najaden (von gr. Νᾱϊάδες, Einzahl Naïás, die; von νάειν „fließen“ bzw. νᾶμα
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Das Spiel der Najaden (Arnold Böcklin, 1886, Kunstmuseum Basel)

„Flüssigkeit“) sind der griechischen Mythologie nach Nymphen, die über Quellen, Bäche, Flüsse, Sümpfe, Teiche und Seen wachen. Sie waren entweder Töchter des Zeus oder des Okeanos. Trocknete das Gewässer einer Najade aus, so musste sie sterben.

Die Najaden waren oft Objekte örtlicher Kulte, die sie als Fruchtbarkeitsgöttinnen verehrten. Ihren Gewässern wurden mitunter eine magische heilende Wirkung oder prophetische Kräfte zugesprochen.

Die Najaden waren darüber hinaus für ihre extreme Eifersucht bekannt. Einer Erzählung des Theokritos nach war der Hirte Daphnis der Liebhaber der Najade Nomia. Da Daphnis ihr einige Male untreu war, strafte sie ihn aus Rache mit Blindheit.

Arten von NajadenBearbeiten

Einzeln genannte NajadenBearbeiten

Najaden in Kunst und KulturBearbeiten

Najaden sind ein beliebtes Motiv der Malerei in der Romantik; mythologische Themen kommen mit Naturdarstellung gleichermaßen in Berührung wie der weibliche Akt.

In Georg Philipp Telemanns Suite Hamburger Ebb’ und Fluth von 1723 trägt ein Satz (Gavotte) den programmatischen Titel Spielende Najaden.

LiteraturBearbeiten

  • L. Bloch: Nymphen, Abschnitt 4: Die Najaden. In: Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Band 3,1, Leipzig 1902, Sp. 507–515 (Digitalisat).

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