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Ein Hippokamp (eingedeutscht) oder Hippokampos (griechisch ἱππόκαμπος, von ἵππος „Pferd“
Kon morski.jpg

Darstellung eines Hippokampen 1563

und κάμπος „Monster“) – in latinisierter Schreibung Hippocamp – ist ein Fabelwesen, vorne ein Pferd, hinten ein Fisch. In Darstellungen der griechischen Mythologie – wie auf Münzen – wird es als Zug- oder Reittier verschiedener Meeresgötter dargestellt. Das Vorderteil hat manchmal Flügel, der hintere Fischteil mit Rückenflosse ist oft eingerollt wie eine Schlange. Viele venezianische Gondeln sind auf beiden Seiten des Fahrgastraumes mit Hippokampen
Munich - Deutsches Museum - 07-9007.jpg

Hippokamp an einer venezianischen Gondel

verziert. Hippokampen treten in der Szene Felsbuchten des Ägäischen Meers im 2. Akt des Faust II auf. Von ihnen haben auch die Seepferdchen ihren lateinischen Gattungsnamen Hippocampus. In der Heraldik ist sowohl das Seepferdchen als auch das Seepferd ein Wappentier (vgl. Seepferd (Wappentier)).

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